Hausmittel Urogenitalbereich

Die im Folgenden aufgeführten Hausmittel stören die homöopathischen Mittel meiner Erfahrung nach nicht, und dürfen während meiner Behandlung zusätzlich unterstützend angewandt werden.
Sie ersetzen jedoch keine heilpraktische oder ärztliche Behandlung, sofern es sich um eine schwerwiegendere oder sehr hartnäckige Symptomatik handelt!

Blasenentzündung

Die häufigste Ursache von Blasenentzündungen sind Bakterien (oft aus dem Darm), die in die Harnröhre aufsteigen. Meistens sind Frauen betroffen, da ihre Harnröhre wesentlich kürzer ist, als die von Männern. Sie sollten auf eine sorgsame Hygiene achten. Wenn Blut im Urin ist oder Rückenschmerzen auftreten, sollten Sie unbedingt eine Nierenbeteiligung ärztlich ausschließen lassen.
Sollten Sie häufiger eine Blasenentzündung haben, empfehle ich eine konstitutionelle homöopathische Behandlung. Akut unterstützend wirkt:
Indischer Nieren- und Blasentee (Orthosiphon), 2-3 Tassen tgl.
Goldrutentee, 2-3 Tassen tgl.
Preiselbeersaft / Cranberry-Saft (auch in Pulverform erhältlich)
Apfelessig, 2 x tgl. 1 Glas Wasser mit 2 Eßl. Apfelessig)
viel trinken, Füße und Nierengegend warm halten

Menstruationskrämpfe

Fast jede Frau kennt Menstruationsbeschwerden, die meist mit dem veränderten Hormonspiegel in dieser Zeit zusammenhängen. Versuchen Sie sich Raum für sich selbst zu schaffen und Stress zu vermeiden. Sollten Sie dauerhaft übermäßige Beschwerden haben, empfehle ich eine konstitutionelle homöopathische Therapie. Hilfreich sind im akuten Fall:
Wärmflasche auf den Bauch legen oder ein warmes Bad nehmen, das entkrampft
Frauenmantel, Gänsefinger und Schafgarbentee bis zu 3x tgl. 1 Tasse
Die so genannte „Heiße 7“, dafür lösen Sie 10 Tabletten des Schüsslersalzes Nr.7 Magnesium phosphoricum D6 in warmem Wasser auf und trinken dieses schluckweise.

Scheidenentzündung

Eine Scheidenentzündung kann verschiedenste Ursachen haben. Meist handelt es sich um eingedrungene Bakterien, Viren oder Pilze. Fangen Sie gleich mit einer Behandlung an, da die Entzündung sonst zur Gebärmutter aufsteigen kann. Unterstützen Sie ihre natürliche Abwehr mit gesunder Ernährung.
A ußerdem sind hilfreich:
Vaginalzäpfchen mit physiologischen Bakterien (Apotheke)
Sehr empfehlenswerte spezielle Vaginalzäpfchen stellt die Ziethen Apotheke her
Spülung mit Calendula Tinktur (1Eßl. auf ½ l Wasser) im Liegen
Milde, nicht reizende Waschlotionen verwenden

Scheidenpilz

Pilze kommen überall in unserer Umgebung vor. Ist das Immunsystem allerdings geschwächt oder der natürliche Säureschutzmantel der Vagina im PH-Wert verschoben, so können sich Candida- Pilze rasant ausbreiten. Sie sollten sich ausgewogen ernähren und Zucker meiden, da Pilze diesen zum Wachstum benötigen. Hilfreich sind:
Vaginalzäpfchen mit physiologischen Bakterien (Apotheke)
Sehr empfehlenswerte spezielle Vaginalzäpfchen stellt die Ziethen Apotheke her
Naturjoghurt einführen (mit dem Finger, einem Tampon oder einer Spritze)
Wahlweise den Naturjoghurt mit ein paar Tropfen Teebaumöl versetzen, das pilztötend wirkt

Prostatabeschwerden

Bei Männern über 50 Jahren kommt es oftmals zu einer gutartigen Wucherung des Prostatagewebes. Durch diese Prostatavergrößerung steigt der Druck auf die Harnröhre und verursacht oft Verzögerungen oder Beschwerden bei der Harnentleerung.
Lindernd helfen Präparate aus Sägepalmenblättern, Brennessel oder arzneilichen Kürbiskernen (Apotheke)
Zusätzlich können Sie auch Kürbiskerne essen

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